Ich bin ich - engstes Umfeld




In Zusammenarbeit mit der Netzwerk Agentur Bookmark und  Authors Assistant von  Bleib du! Möchte ich euch heute was über das Thema – Reaktionen im engsten Umfeld, in unserem Fall zum Thema Transgender.


Es ist immer schwer Menschen zu sagen, wenn man anders ist, man denkt erst,  das wäre falsch. So ging es damals auch meiner besseren Hälfte, er sagte keinem das er sich anders fühlte, lieber eine Frau sein will. Er hatte Angst auf die Reaktionen der Umwelt und war daher um so  erstaunter, wie ich reagierte als ich es raus fand. Mein Kommentar war: wir gehen morgen Klamotten kaufen, gesagt getan, als ich sein Strahlen wusste ich, dies ist genau das richtige, er ist glücklich.


So begann also unser Weg und irgendwann mussten wir es auch der Familie sagen, er hatte ganz schön Angst davor mit seiner Mutter zu sprechen. Tina
, hat einen komischen Weg gewählt es ihrer Mutter zu sagen, nämlich ein Bild ausgedruckt wo er, als Tina zu sehen ist ausgedruckt und ihr gezeigt. Sie verstand es erst nicht und meinte dann es ist nur eine Phase.Mittlerweile steht sie voll hinter uns  und akzeptiert es, aber dies müsste wachsen.


Die nächste Person, die es dann erfuhr war meine Mutter sie war geschockt, kann man das nicht im stillen Machen, muss man das öffentlich leben, wie läuft er denn rum. Das waren nur einige Punkte, die sie sagte. Klar wir Frauen haben die Pubertät um uns zu finden, ein Mann der zur Frau wird hat dies nicht, er probiert sich erstmal aus, findet dann irgendwann sein Style.


Irgendwann ging es dann natürlich auch im Dorf rum und wir werden immer noch komisch angeschaut oft, von manchen auch gemieden, weil wir anders sind. Andere wiederum haben gesagt es ändert sich ja nichts, ob in Frauen oder Männer Klamotten der Mensch bleibt ja gleich und genau so ist es.


Mittlerweile wussten es dann alle außer die Omas das war noch so der letzte und schwerste Schritt für meine Frau. Die eine Oma hat es voll gut aufgenommen und uns in den Arm genommen und gemeint es ändert sich nichts. Die 2.te Oma meinte es wird immer Thomas bleiben, wollte es überhaupt nicht akzeptieren. Hat sie auch manchmal nicht erkannt in Frauen Klamotten oder wollte es nicht!


Für uns alle war es eine schwere Zeit, die noch nicht vorbei ist und man muss immer mit Vorurteilen kämpfen, ich denke wenn man offen fragen würde wie ist das eigentlich, warum fühlst du so? Dann würden wir gerne antworten und erklären was in uns vorgeht auch als Familie. Aber die Vorurteile wie zum Beispiel: Was ist denn da in der Erziehung falsch gelaufen. Er ist doch garantiert schwul, wenn er jetzt eine Frau werden will usw.
kränkt einem und der gegenüber merkt es nicht mal.


Akzeptanz ist sehr wichtig in unserer Gesellschaft, wir tun keinem was, nur weil wir anders sind. Aber warum sind wir anders? Weil die Gesellschaft uns dazu macht.Wenn sie uns einfach akzeptieren würde wie wir sind, egal ob lesbisch, schwul, Transgender usw., wir tun nichts. Wir mögen es lieber offen angesprochen zu werden. Wir erklären das einem gerne. Wir sind auch nur normale Menschen.

Daher rate ich allen Bleib du  und Lebe wie du es für richtig hältst. 


Zu diesem Thema gibt es einige Bücher: Als letztes, habe ich dieses gelesen:"Ich bin ich und jetzt?" In "Ich bin ich und jetzt?", geht es genau um diese Themen Mobbing, Outing und wie man sich dabei fühlt. Mir war es aber nicht so intensiv geschrieben wie ich es gerne gelesen hätte, mit mehr Tipps vielleicht. Aber es ist ein tolles Buch um einen Einstieg zu bekommen.

Die ganze Rezension findet ihr hier

Diese Beiträge, fand ich sehr interessant :

 Das Thema Mobbing wurde bei Claudia Gedankenwelt behandelt hier gelangt ihr zum Beitrag.

Gesellschaftliche Akzeptanz, hat Charming Books einen tollen Beitrag dazu geschrieben.

Wie stark lassen wir uns von anderen beeinflussen? Die Antwort könnt ihr, bei Patricia von Lesen im Mondregen nachlesen.

Dies waren nur Beispiele, alle Beiträge findet ihr hier.

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