Rezension und Buchempfehlung "Wildfutter" von Alma Bayer


Einband Paperback
Seitenzahl 480
Erscheinungsdatum 14.08.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-71531-2
            Preis :              9,99 Euro

Darum geht es:


Wenn man pensioniert ist muss sich eine andere Arbeit suchen, so ergeht es dem Herrn Komissar Vitus Pangratz in diesem Buch, er möchte alsNaturfotograf neu durchstarten und einen Fotokalender herausbringen. Die Idee ist gut , ja . Also  macht er sich nachts auf denn Weg in denn Wald, aber dort findet er kein hervoragendes Fotomodell sondern eine Hand, eine Leiche.Sofort wird wieder sein Ermittlungsentstinkt geweckt und er fängt wieder an zu ermitteln mit dabei seine Tochter. Seine Art zu ermitteln ist nicht immer die konservativste , sodass bald die ganze Kleinstadt Kopf steht.


Meine Meinung:

Ich komme gebürtig aus Rosenheim daher musste ich diesen Rosenheim-Krimi lesen und ich war hin und weg.

Ein Buch das viele kleine Geschichten viele Hintergründe und einen Toten ohne viel Blut und viel interessanten Wendungen beinhaltet. Bis zum Ende wurde der Leser immer wieder auf die falsche Fährte gelockt, was es bis zum Schluss spannend machte. Ich habe das Buch innerhalb drei StD gelesen da es mich so gefesselt hat und nicht mehr los lies.

Sehr gut fand ich die genaue Erklärung der Umgebung, ich habe mich nach denn ersten Seiten zuhause gefüllt und die Spannung war von Anfang bis zum Ende zu spüren. Es sind viele bayrische Eindrücke, die aber leicht verständlich sind sodass es jeder lesen kann, auch wenn man nicht aus Bayern kommt.

Durch den Tod des Jugendtrainer Wild werden die Ermittlungen zu dem Fall, auf denn Fußballplatz gelegt. Wir werden von verrückten Müttern und ihre Intrigen überrascht und werden das Gefühl nicht los das die ein oder andere Mutter mehr weiß Ich fand dieser Leistungsdruck der auf denn Kindern liegt durch die Eltern spürbar. Es waren so typische Übermütter dabei die über Leichen gehen würden für ihr Kind, das dieses Besser wird als alle anderen.

Die Ermittlungen mit der Lokalredakteurin Jo und dem ex Kommissar Vitus, waren sehr auf schlüssig, teils witzig, man fühlte sich als Ermittler. Ich mochte die Charaktere und die Geschichte sehr gerne nur teilweise waren manche Szenen sehr überzogen, wie z. B. die Beerdigung des Trainers.


Lieblingstelle.
Seite 220: "Soag amoi,du hast doch einen neuen Tschamsterer?"Als ob sie  das bayrische Wort für Bettgesselle nicht verstehen würde ,sah in seine Tochter fragend an,dann lachte sie los .


Mein Fazit:

Dieses Buch nimmt denn Leser mit auf eine besondere Reise,wir sind mittendrin im Buch und sind alle Ermittler, was es sehr spannend macht und ich dadurch das Buch nicht mehr weg legen konnte. Die Charaktere sind sehr bildlich und anschaulich dargestellt und der Leser fühlt sich mehr als ein Familien Mitglied als ein Leser. Ich habe denn Krimi geliebt mit seinem bayrischen Einschnitten und Charakteren, er war sehr spannend aufgebaut.

😼😼😼😼