Rezension " Manchmal will man eben Meer von Sandra Girod

                                                                  Quelle: Blanvalet Verlag

Produktinformation

  • Broschiert: 352 Seiten
  • Verlag: Blanvalet Verlag (25. Juli 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3764505575
  • ISBN-13: 978-3764505578
  • 14,99


Klappentext:
Für ihre vierjährige Tochter würde die Journalistin Yola Wolkenstein alles tun – eine Mutter-Kind-Kur in Cuxhaven stand allerdings nie auf ihrer Liste von Dingen, die man im Leben unbedingt mal gemacht haben muss … In der Kurklinik an der Nordsee trifft Yola andere Mütter, bei denen auch nicht immer alles rosig läuft. Aber davon muss man sich ja nicht gleich unterkriegen lassen! Gemeinsam stellen sich die Frauen ihren Problemen und finden unkonventionelle Lösungen. Als sie beschließen, es auf einem Rockkonzert mal wieder richtig krachen zu lassen, nimmt der Abend jedoch einen ungeahnten Lauf …

Das Cover strahlt Ruhe, Sommer , Sonne, Strand aus und passt sehr gut zum Titel. Auch die Farben sind sehr genau aufeinander abgestimmt.

Meine Meinung:
Das Buch beginnt schleppend Yola ist mit ihrer Tochter auf Kur und lässt keinen an sich ran. Sie will mit niemanden was zu tun haben , mir kam es so vor auch nicht mit dem Leser. Sie wird aber immer symphatischer und öffnet sich nach paat Kapitel dem Leser. Man merkt ihre Ängste und ihre Einsamkeit die sie ausstrahlt ,sie hat Probleme mit ihrem Job und auch mit der ganzen Kur.

Die anderen Frauen bei der Mutter- Kind - Kur sind alle sehr anders, sehr induviduell.Aber alle sehr symphatisch und wachsen dem Leser sehr schnell ans Herz. Sie alle haben ein päckchen des Lebens zu tragen und sehr viele eine Schicksalschlag erlitten. Der dem Leser sehr detalliert und tiefgründig erzählt wird. Jede Mutter hat ihre eigene Geschichte die sehr anschaulich erzählt wird. Ganz oft musste ich lachen da viele Situationen kamen die man mit Kindern erlebt,aber auch die Frauen untereinander durch ihre verschiedenen Charaktere waren ab und an witzig zu lesen.

Yola wächst in dem Buch über sich hinaus, lernt neue Menschen kennen ,trifft Entscheidungen für ihr Leben und öffnet sich wieder der Welt.Bei ihr habe ich die stärkste Entwicklung gesehen.

Als es anfing das sich die Freundschaften entwickelten,zwischen denn verschiedenen Frauen  und Müttern ,hatte mich das Buch dann auch endlich abgeholt und es war schön die verschiedenen Aktivitäten, Geschichten der verschiedenen Frauen zu beobachten. Sie wuchsen mir alle ans Herz mit der Zeit ,ausser Yola.  Es gab auch einiges zum Schmunzeln und Lachen .

Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, der Humor ist zeitweise nicht so meins gewesen, auch der Tiefgang der Geschichte kam erst nach paar Kapiteln zum tragen. Die Charaktere waren sehr individuell und ich hatte es vorallem bei Yola schwer mich in sie hineinzuversetzten. Es ging irgendwann aber es dauerte. Auch hat mir nicht gefallen das die ersten Kapielt aus Yolas sicht geschrieben waren , das hat mich beim Lesen nachher etwas iritiert.

Sehr schön fand ich die Entwicklung der Geschichte , die Freunndschaften die nach und nach entstanden. Die dann auch sehr tiefgründig erklärt wurden.

Fazit:
Trotz meiner Kritikpunkte die ich oben aufgeführt habe ist es ein sehr schönes Buch für zwischendurch was denn Leser bewegt, und an die wichtigen Dinge im Leben erinnert. Auch zeigt es denn Alltag der Mutter- Kind -Kur wieder und das Leben mit Kindern. Ausser dem zeigt es auf wie Freundschaften entstehen können, und wie wichtig sie sind.

3 von 5 Punkten